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Robotik

Robotik in der Gebäudereinigung – was bringt die Zukunft?

Künstliche Intelligenz und Roboter, die Menschen ersetzen – das ist das Zukunftsbild in Science-Fiction-Filmen. Und in manchen Bereichen scheint diese Zukunft nicht mehr so fern zu sein. Doch wie steht es mit der Gebäudereinigung? Was sind dort die technischen Errungenschaften und wird Robotik die Reinigungskraft ersetzen?

Unsere Fachkollegen aus den Abteilungen „Technical Support“ und „Business Development“ sind regelmäßig auf Messen und bei Lieferanten unterwegs und analysieren die neuesten Entwicklungen. Thomas Meyer, Leiter Technical Support, berichtet: „Hersteller präsentieren bereits Reinigungsrobotersysteme, die in der Theorie völlig autonom agieren, ohne dass die Reinigungskraft aktiv eine Aufgabe übernehmen muss. Es ist sehr interessant zu sehen, was inzwischen alles möglich ist und wohin die Reise der Reinigungsbranche gehen wird. Die Technik ist so weit, dass erste Roboter unsere Reinigungskräfte ergänzen, aber noch lange nicht ersetzen können. So eignen sich die aktuellen Systeme zum Beispiel für die Reinigung großer frei stehender Flächen wie Lagerhallen, Logistikzentren, Flughäfen etc. Es gibt auch erste Prototypen mobiler Roboter, die Schmutz erkennen oder Türen öffnen. Die meisten Systeme benötigen aber aktuell eine intensive personelle Unterstützung, und sie eignen sich noch nicht für Feinarbeiten und sensible Bereiche.“

Was in der Theorie zunächst vielversprechend erscheint, muss sich auch in der Praxis beweisen. Dies gilt insbesondere für die Eliminierung von „Kinderkrankheiten“, wenn es darum geht sicherzustellen, dass das erforderliche Wissen bezüglich Arbeitssicherheit und diverser rechtlicher Fragen in Zusammenhang mit dem Einsatz von Robotern vor Ort vorhanden ist. Mit diesen Fragen beschäftigen sich bei hectas Arbeitsgruppen, die sich aus Business Development, Technical Support, IT, QM, Recht und operativen Fachkollegen zusammensetzen. Sie nehmen die Produkte genauer in Augenschein und untersuchen die relevanten Aspekte rund um deren Einsatz. „In den letzten Monaten haben wir uns intensiv mit verschiedenen Robotern auseinandergesetzt. Zum Beispiel testen wir in Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Herstellern den Einsatz in unterschiedlichen Objekten und auch in unseren eigenen Räumlichkeiten“, erklärt Frank Keuper, Geschäftsleitung hectas Deutschland.

Beim Test wertet das Team nicht nur aus, wie die Reinigungsleistung war, sondern auch, wie das optimale Zusammenspiel mit der Reinigungskraft sichergestellt werden kann. Entscheidende Kriterien sind außerdem, welche Voraussetzungen und Kenntnisse für Einsatz, Wartung und Pflege nötig sind und ob sich ein Roboter in bestehende Prozesse einfügt oder ob sich Arbeitsweisen verändern müssen. „Die Entwicklung von Robotern für die Gebäudereinigung nimmt immer mehr Fahrt auf. Es ist spannend und ein Privileg, daran mitwirken zu dürfen“, so das Fazit von Frank Keuper.

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