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Pandemie-Ratgeber

Was Sie nach dem Lockdown beachten sollten

Die Entwicklung der Infektionszahlen und die damit verbundenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie erlauben vielen Unternehmen immer nur einen kurzen Planungshorizont. Hinzu kommen lokale Unterschiede, die pauschale Aussagen für ganz Deutschland fast unmöglich machen.
Auch wenn es weiterhin eine Homeoffice-Regelung gibt, wird sicherlich in der kommenden Zeit (mit Ausblick auf den Sommer) die Auslastung der Büroflächen wieder ansteigen. Das hat auch die Phase nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 gezeigt.
Wir möchten Ihnen eine Empfehlung geben, was Sie in Bezug auf Reinigungs- und Sicherheitsleistungen bei einem Neustart aus dem Lockdown beachten sollten.

Luftreiniger – als Ergänzung

Im September 2020 erweiterte das Bundesministerium für Arbeit die AHA-Regel um ein L. Dieses L steht für Lüften. Dadurch soll gewährleistet werden, dass geschlossene Räume immer mit ausreichend Frischluft versorgt werden. Denn oft findet die Virus-Übertragung über den Luftweg statt. Fenster und Türen ständig offen zu halten, ist aber allein schon aufgrund von Witterungsbedingungen nur schwer umsetzbar. Helfen können hier sogenannte Luftreiniger. Die Geräte können durch spezielle Filter innerhalb weniger Minuten die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen drastisch senken. Das Lüften kann dadurch aber natürlich nicht komplett ersetzt werden.
Lesen Sie hier mehr dazu (Studie zur Wirksamkeit mobiler Luftreiniger).

Anpassung des Turnus – darauf kommt es an

In den meisten Fällen empfiehlt es sich, den Zyklus von Reinigungsleistungen anzupassen. Ein erhöhter Turnus führt nicht nur dazu, die Hygiene und die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter (oder Kunden) zu fördern, auch deren Wohlbefinden wird durch die Reinigung positiv beeinflusst, da die Pandemie die Menschen für Hygienethemen stark sensibilisiert hat. In einem sauberen und sicheren Umfeld fühlen sich Ihre Mitarbeiter wohler. Und das hat logischerweise direkte positive Auswirkungen auf ihre Produktivität. Hier kann auch die Tagesreinigung den Effekt erzielen, dass die Hygienemaßnahmen sichtbarer und dadurch mehr wahrgenommen werden.

Losgelöst davon sichert Ihnen die professionelle Pflege zusätzlich auch den Wert Ihrer Immobilie. Dadurch ergeben sich wiederum erhebliche Einsparpotenziale. Denn ohne regelmäßige Pflege altern Immobilien exponentiell.

Unterschiedliche Raumgruppen – diese Abgrenzungen sind sinnvoll

Es ist sinnvoll, bei der Bewertung von Reinigungsintervallen nach Raumgruppen zu differenzieren. Somit ergibt sich bspw. für eine hoch frequentierte Raumgruppe und insbesondere sensible Bereiche wie Sanitäranlagen und Küchen eine andere Empfehlung als für wenig genutzte Flächen. Losgelöst davon spielt auch die Branche, in der Sie tätig sind, eine wichtige Rolle. Somit gelten für die Lebensmittelindustrie selbstverständlich andere Empfehlungen als für die Verwaltungsbranche. Wir haben dennoch versucht, ein paar allgemeingültige Aussagen zu treffen:

  • Kontaktflächen wie Türklinken oder Handläufe sollten täglich gereinigt werden.
  • Kontaktflächen im Sanitärbereich sollten mindestens zweimal täglich gereinigt werden.
  • Hoch frequentierte Flächen wie Besprechungsräume oder Küchenlounges sollten mehrmals täglich gereinigt werden.
  • Genutzte horizontale Flächen wie bspw. Schreibtische sollten täglich gereinigt werden.

Zusatztipp für Arbeitsplätze in Büros:
Ihre Büroflächen und Arbeitsplätze werden im Desk-Sharing-Prinzip genutzt? Dann empfiehlt es sich besonders, Arbeitsplätze nach der Nutzung zu markieren und erst nach der Reinigung wieder freizugeben. Einfache Platzkarten reichen hier schon aus. Um bei einem Infektionsfall die Kontaktketten lückenlos nachvollziehen zu können, hilft es auch zu dokumentieren (natürlich datenschutzkonform), welcher Mitarbeiter zu welcher Zeit welchen Arbeitsplatz genutzt hat.

Sicherheitsmaßnahmen – auch das hilft

Nach wie vor gilt: Ab einem gewissen Inzidenzwert dürfen Einzelhändler unter bestimmten Auflagen (wie bspw. Abstandsregeln oder einer maximalen Anzahl an Kunden pro Ladenfläche) wieder öffnen. Einlasskontrollen können hier als Bestandteil Ihres Hygienekonzepts helfen. Dieses kann sowohl über Personal als auch über Technik in Form elektronischer Messsysteme erfolgen. Setzen Sie auf personalgesteuerte Einlasskontrollen, kann das Personal zeitgleich auch für eine Desinfizierung von Einkaufswagen oder -körben eingesetzt werden.

Eine Besuchersteuerung durch Empfangsdienste sorgt dafür, dass Sie die Kontrolle darüber haben, wer in Ihrem Gebäude ein- und ausgeht.

In Branchen mit körpernahen Dienstleistungen wie beispielsweise Friseure müssen die Mitarbeiter regelmäßig auf Covid-19 getestet werden. Hierfür sollten individuell gestaltete Testkonzepte aufgestellt werden. Wussten Sie schon, dass die Sicherheitsdienste von hectas Sie dabei unterstützen können? Von der Planung und Organisation bis zur tatsächlichen Durchführung von Schnelltests steht Ihnen hectas als kompetenter Partner zur Seite.

Hier können Sie lesen, wie unser Vorstand die Zukunft der Reinigungsbranche einschätzt.


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