Unsere Stories

Entdecken Sie unsere Stories

Sichere Treppen Teil I – so helfen uns Architekten und Bauherren

Treppe rauf, Treppe runter. Ob bei der Arbeit oder zuhause. Die meisten von uns benutzen Treppen mehrmals täglich, ohne uns der Aktivität „Treppensteigen“ besonders bewusst zu sein. Dabei ist das Gefahrenpotenzial für Unfälle an der Treppe sehr hoch. Um so gut wie möglich Unfälle zu verhindern, achten Bauherren bereits beim Bau eines Gebäudes darauf, Treppen so sicher wie möglich zu machen. Dabei halten sie sich an die DIN 18065, die vorgibt, wie Gebäudetreppen geplant und errichtet werden. Das Hauptziel ist es, den automatisierten, von Kindesbeinen an gelernten Ablauf nicht zu stören. Denn wenn Unsicherheiten auftreten, kommt es zu Stürzen.

  • Gleichbleibende Stufenhöhen
    • Wenn Sie alte Gebäude wie Schlösser und Burgruinen besichtigen und dort die alten Treppen mit unterschiedlichen Stufenhöhen gehen, merken Sie schnell, wie stark Sie sich konzentrieren müssen, um nicht hinzufallen. In modernen Wohnhäusern und Arbeitsstätten haben die Stufen deswegen alle eine gleichbleibende Höhe.  
  • Erkennbare Stufenkanten
    • Sind Sie schon mal eine Treppe im Halbdunkeln gegangen? Wie haben Sie sich gefühlt? Unsicher? Architekten achten beim Bau darauf, dass Stufenkanten gut sichtbar sind. Im Dunkeln sollten Sie eine Treppe allerdings trotzdem nicht gehen.
  • Treppenende und Anfang gut erkennbar
    • Wussten Sie, dass Stürze oft beim Beginn des (Abwärts-)Gehens und an dessen Ende, also kurz vor der unteren Geschossebene, passieren? Das kommt, weil der Wechsel zwischen Treppe und ebenen Fußboden häufig zu unbewusst passiert. Treppenende und -anfang sollten daher gut erkennbar für die Nutzer sein, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken.
  • Stufenbreite für „normale“ Schrittlängen
    • Am angenehmsten ist es, wenn Sie pro Stufe einen normalen Schritt machen. So behält man den automatischen Geh-Rhythmus bei. Kleinkinder zum Beispiel müssen oft zwei Schritte auf einer Stufe machen, weil ihre Beine noch zu kurz sind.

Dies sind ein paar der wichtigsten Punkte, die Bauherren beachten. Was Sie selbst machen können, um sicher die Treppe rauf und runter zu kommen, erfahren Sie in Teil II.

Diese Story kommentieren

152

Rückrufservice

Wir rufen Sie gerne zurück.