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Arbeitsplatz mit einer Gefährdungsbeurteilung sicherer machen

Damit bei einem neuen Kunden die Arbeit beginnen kann, sind viele Vorbereitung nötig. Reinigungsequipment muss bestellt, Objektflächen müssen vermessen und beurteilt werden und nicht zuletzt prüfen unsere Objektleiter mit einer Gefährdungsbeurteilung, wie sicher der Arbeitsplatz für die Mitarbeiter ist. Denn nur mit dieser Beurteilung können Vorsorgemaßnahmen erfolgen, um Unfälle zu verhindern. Standardmäßig werden dabei folgende Schritte durchgeführt:

Die für das Objekt zuständigen Führungskräfte legen fest, welche Tätigkeiten von den Mitarbeitern ausgeführt werden sollen und schauen, wo diese stattfinden.
Je nach Kunde und Objekt kann es ganz unterschiedliche Gefahren geben. In einem Chemiekonzern in der Produktion können z.B. Dämpfe oder Chemikalien austreten, in einem Bürogebäude gibt es vielleicht besonders viele Stolperstellen durch Bürostühle und herumliegende Kabel. Alle Gefahrenquellen, auf die die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz stoßen könnten, werden deswegen ermittelt. Das Ganze wird für die folgende Analyse dokumentiert.
Damit später passende Maßnahmen festgelegt werden können, müssen jetzt die dokumentierten Gefährdungen beurteilt werden. Was könnte dem Mitarbeiter mit welchen Folgen passieren? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Arbeitsunfall kommt? Nach der Beantwortung dieser Fragen, lassen sich Szenarien und Gefahrenquellen unterschiedlichen Risikoklassen zu ordnen, von Risiken, die akzeptiert werden können bis hin zu Risiken, die nicht akzeptabel und daher unbedingt sofort beseitigt werden müssen oder die Mitarbeiter können nicht dort arbeiten.
Jetzt können Arbeitsschutzmaßnahmen entwickeln werden. Das können z.B. Schulungen der Mitarbeiter sein oder auch eine physische Beseitigung der Gefahrenquelle z.B. indem Kabel an der Wand entlang gelegt werden, anstatt frei auf dem Boden zu liegen, oder dass gefährliche Chemikalien weggeschlossen werden.
Natürlich reicht es nicht, Maßnahmen nur festzulegen, sondern sie müssen auch umgesetzt werden. Dafür sorgt in vielen Objekten der Objektleiter. Er führt zum Beispiel die Unterweisungen in den Arbeitsschutzmaßnahmen durch. Unterstützung gibt es auch durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
Die Maßnahmen im Bereich Arbeitsschutz sind gesetzlich geregelt. Damit sich auch alle Arbeitgeber daranhalten, wird die Einhaltung regelmäßig und streng kontrolliert. Unternehmen wie hectas müssen bei den Betriebsbegehungen deswegen auch die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung und der Vorsorgemaßnahmen vorlegen.

Eine Gefährdungsbeurteilung wird nicht einmal gemacht und dann nie wieder angeschaut. Tätigkeiten, Objekte und die Einrichtung bzw. Nutzung ändern sich, Techniken entwickeln sich weiter. Gefahrenquellen können sich daher auflösen oder es kommen neue hinzu. Deswegen ist die Gefährdungsbeurteilung ein dauerhafter Prozess.

Als Mitarbeiter können Sie dazu beitragen, dass potenzielle Gefahrenquellen schnell erkannt und eliminiert werden. Wenn Sie in einem Bereich Probleme bemerken, geben Sie Ihrem Objektleiter Bescheid.

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