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Team-Events und Corona: der virtuelle Firmen-Lauf

Abstandsregeln, Anzahlbeschränkung für Personen, die sich im öffentlichen Raum treffen – Team-Events, darunter auch zahlreiche Firmen-Läufe, fallen dieses Jahr leider aus. Zumindest haben wir uns das Anfang April gedacht, als alle Großveranstaltungen abgesagt wurden. Doch wie sich herausstellt, ist vieles möglich, wenn man nur will. Und so fand gestern, am 21. Juni, der erste virtuelle Schwebebahn-Lauf, so heißt der Firmen-Lauf in Wuppertal, statt.

hectas, als ein Unternehmen der Vorwerk Facility Managenemt Holding KG, ist gemeinsam mit den Kollegen von Vorwerk als ein Team an den Start gegangen. Jeder, der mitmachen wollte, hat sich vorher online angemeldet und ist zwischen 9 und 18 Uhr solo oder als Klein-Gruppe (bei Einhaltung der geltenden Abstandsregeln) laufen gegangen. Jeder Läufer bestimmte seinen Start-Ort, die Strecke und das Ziel selbst und lief für sein Team so viele Kilometer, wie er oder sie schaffte. Genau wie bei den „normalen“ Firmen-Läufen stand dabei nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern der Teamgedanke. Im Anschluss an den Lauf konnten die gelaufenen Kilometer, Zeit und auch Fotos auf der Website des Schwebebahnlaufes hochgeladen werden.

Und wie fühlte sich der virtuelle Firmen-Lauf an?

Zugegeben, den „normalen“ Schwebebahn-Lauf wird die virtuelle Variante nicht ersetzen, so die einhellige Meinung aller Hectaner. Allein zu laufen ist, besonders für Gelegenheitsläufer, nicht so motivierend, wie das Keuchen der Kollegen, die neben einem Laufen, zu hören. Auch das gemeinsame Feiern und die Atmosphäre an der Laufstrecke mit den Zuschauern ist nicht so leicht zu ersetzen.

Aber der Kern eines Firmen-Laufes, der Teamgeist, der ist auch bei einem virtuellen Firmen-Lauf deutlich zu spüren. Zu wissen, dass in der Minute, in der man selbst bei Sonne und Hitze über Felder oder durch den Stadtpark läuft, sich fünf, zehn oder zwanzig weitere Kollegen „quälen“, lässt einem die Beine nicht ganz so schwer werden. Man strengt sich an, doch noch einen weiteren Kilometer für sein Team zu laufen. Die ganzen Fotos oder auch Videobeiträge der Mitläufer zu sehen, lässt einen stolz sein, dass man zu einem Gemeinschaftswerk beigetragen hat. Und das Austauschen über den Lauf und das gemeinsame Lachen ist am Telefon fast genauso schön wie in Person.

Und daher unser Fazit: Ja, der Schwebebahn-Lauf war wieder mal ein großartiges Event – auch virtuell. Und weil für Sie oder uns vielleicht der nächste virtuelle Firmen-Lauf in nicht allzu weiter Ferne ist, sind hier unsere „Lessons Learned“-Punkte, mit denen man einen virtuellen Lauf noch teambildender gestalten kann:

1. Kommunizieren Sie vor dem Lauf, wer alles aus Ihrem Unternehmen teilnimmt und bilden Sie einen Gruppenchat. So können die Teilnehmer sich z.B. zur gleichen Uhrzeit zum Laufen verabreden und sich gegenseitig anfeuern.

2. Wenn die Vorbereitungszeit vor dem Lauf reicht und das Firmenbudget es hergibt, schicken Sie allen Teilnehmern ein Team-T-Shirt zu. Das ist zwar nicht nötig, ist aber eine schöne Geste, die die Vorfreude auf den Lauf steigert.

3. Bitten Sie alle Teilnehmer Fotos vom Lauf, Videos oder Beiträge in den Gruppenchat und/oder auf eine Seite im Intranet o.ä. hochzuladen. Dann ist das Lauf-Event auch für andere Kollegen, die nicht mitgemacht haben, sichtbar.

4. Organisieren Sie nach dem Lauf ein virtuelles Get-Together z.B. als Videokonferenz für die Läufer. Wenn es Ihr Budget und die Zeit hergibt, können Sie jedem auch ein „After-Run“-Paket zuschicken, z.B. mit einem alkoholfreien Bier und ein paar Snacks. Alternativ kann jeder sein eigenes Essen zum virtuellen Get-Together mitbringen. So können Sie gemeinsam auf Ihren Teamerfolg anstoßen, feiern und sich auszutauschen.

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