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Fünf Jahre hectas Werte – das haben wir auf dem Weg gelernt

2017 haben 140 hectas Mitarbeiter gemeinsam die hectas Werte Wertschätzung, Zusammenarbeit, Innovation und Professionalität entwickelt. Sie bilden seitdem das Fundament unseres Partnerschaftsgedankens. Die Partnerschaft ist für uns nicht nur ein Lippenbekenntnis. Wir wollen sie sichtbar nach innen und außen leben. Und damit wir unseren Werten treu bleiben, arbeiten wir jeden Tag daran, sie immer tiefer in unserer Organisation zu verankern. Iris le Claire, Teamleitung Corporate Communication, war seit Beginn mit dabei und hat 4 Punkte, die ihr bei der Arbeit an der Unternehmenskultur aufgefallen sind:

1. Ehrlichkeit ist ein Muss

Bevor wir mit der Arbeit an den Unternehmenswerten begannen, war uns bewusst, dass wir bei dem ganzen Prozess ehrlich zu uns selbst sein müssen. Wir wollten uns über unsere Stärken, Schwächen, wie wir sein wollen und wie wir jetzt sind, im Klaren sein und darüber mit allen Mitarbeitern offen sprechen. Das Management hat deswegen in unseren ersten Werte-Workshops vor 5 Jahren viel Wert daraufgelegt, dass alle Mitarbeiter offen ihre Meinung sagen können ohne Konsequenzen zu befürchten. Denn nur so konnten sie die Werte herausarbeiten, die ihnen tatsächlich wichtig sind und nicht welche, von denen sie glauben, dass sie sich gut auf dem Papier machen.

2. Ein langer Atem ist wichtig

Laut Fachliteratur ist einer der häufigsten Fehler bei Kulturprojekten, dass man nicht lang genug am Ball bleibt. Ist die Anfangseuphorie vorbei, erklärt man das Projekt für beendet oder verliert das Interesse und wendet seine Aufmerksamkeit anderen Themen zu. Das ist natürlich eine Gefahr, denn Kulturveränderungen sind meist nicht in ein bis zwei Jahren erledigt. Und es stimmt, im ersten Jahr nach der Werte-Festlegung haben bei uns alle sehr aktiv und bewusst an der Umsetzung mitgearbeitet, im zweiten Jahr gab es dann eine Flaute. Das war ein kritischer Zeitpunkt für unsere Werte-Arbeit. Aber zum Glück hat unser Management damals nicht aufgegeben, sondern weitergemacht und uns voran getrieben. Wir haben zum Beispiel in der Kommunikation durch unsere Veranstaltungsreihe Werte-Dialoge immer wieder die Aufmerksamkeit auf das Thema gerichtet. Und die Einführung eines neuen Markenauftritts in 2019, der auf unseren Werten basiert, hat uns allen zum richtigen Zeitpunkt nochmal Auftrieb gegeben. Nach 5 Jahren sehen wir, dass es genau die richtige Entscheidung war, nicht aufzugeben. Wir messen jedes Jahr in einer kurzen internen Befragung, wie unsere Mitarbeiter das Leben der Werte bei hectas beurteilen, und wir sehen seit den letzten 3 Jahren eine stetige Verbesserung in allen drei Ländern.

3. Erfolge liegen im Kleinen

Gerade, wenn Mitarbeiter zweifeln, ob die Werte-Maßnahmen Früchte tragen, rate ich, mit anderen Kollegen darüber zu sprechen. Sie werden erstaunt sein, wie viele Erfolgsgeschichten im Kleinen, Verborgenen schlummern. Das habe ich zumindest festgestellt. Es sind nämlich nicht nur die großen Prozessveränderung, die einen Wandel zeigen, sondern auch die kleinen Dinge im Alltag. Zum Beispiel der Mitarbeiter, dem Geburtstage selbst nicht so wichtig sind, der jetzt aber eine Liste mit allen Geburtstagen seiner Kollegen führt, damit er gratulieren kann, um seine Wertschätzung zu zeigen. Oder die Führungskraft, die eine Weiterbildung besucht, weil sie sich fragt, wie sie Innovationskraft in ihrem Team fördern kann. All das sind positive Erfolgsgeschichten, die Ihnen neuen Auftrieb geben werden.

4. Nutzen immer wieder kommunizieren

Bei unseren ersten Werte-Workshops hat unser Vorstand allen Mitarbeitern den Zusammenhang zwischen den Zielen unseres Werte-Prozesses und des Nutzens für die hectas Gruppe erläutert. Uns war es wichtig, dass alle Mitarbeiter verstehen, dass wir das Thema anstoßen, weil das Management fest davon überzeugt ist, dass es unseren Unternehmenserfolg für die Zukunft sichert. Was man aber schnell vergisst, wenn man lange im Unternehmen ist und sich täglich mit der Unternehmenskultur beschäftigt, ist, dass das Wissen darüber immer wieder aufgefrischt werden muss. Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, neue stoßen hinzu. Diese wissen nicht, warum sie an den Werten arbeiten. Wir haben unsere Unternehmenswerte deswegen als eigenen Punkt in unsere Onboarding-Veranstaltung für neue Mitarbeiter aufgenommen. Dort erläutert wir, was sich hinter den Werten verbirgt, wie der Zusammenhang zur Partnerschaft, zur Vision und Mission ist. Und ich glaube, nach 5 Jahren sind wir an einem Punkt, an dem es nicht schadet, allen Mitarbeitern den Nutzen der Werte für unser Unternehmen nochmal zu erläutern. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Umsetzung des Kulturwandel-Projekts auch langfristig die nötige Aufmerksamkeit genießt.

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