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Frauen in Führungspositionen ─ im Interview mit Anja Lorenz

Seit mehr als einem Jahrhundert ist der internationale Frauentag, der jedes Jahr am 8. März stattfindet, ein Tag des Feierns und des Eintretens für die Rechte und die Gleichberechtigungen von Frauen auf der ganzen Welt. Dieses Jahr lautet das Thema der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag „Frauen in Führungspositionen: für eine gleichberechtigte Zukunft in einer COVID-19-Welt“.

Als Unternehmen mit vielen, starken Frauen, möchten wir den Anlass nutzen, um eine unserer starken Mitarbeiterinnen vorzustellen. Anja Lorenz, Leitung Vertriebsinnendienst, erzählt uns von ihrer Karriere und ihren Erfahrungen bei hectas, und wie sie als Führungskraft ihre Mitarbeiter in Zeiten der Pandemie motiviert und fördert.

Sie sind seit 17 Jahren Hectanerin. Wie haben Sie zu hectas gefunden?

Eigentlich bin ich gebürtige Leipzigerin. Nach Wuppertal hat mich meine Wanderlust gezogen. Nach meinem Studium im Fach ‚internationales Marketing und Management‘ in Dresden und mehreren Auslandsaufenthalten wollte ich nicht nur Arbeitserfahrung sammeln, sondern auch eine neue Ecke Deutschlands entdecken. Bei hectas bewarb ich mich auf die Traineestelle im Marketing, weil mir einerseits die Hands-on-Mentalität des Unternehmens gefallen hat und mir die Möglichkeit geboten wurde, die relativ junge Abteilung mit aufzubauen und zu gestalten.

Welche Ziele hatten Sie, als Sie bei hectas angefangen haben, haben sich diese erfüllt?

Ich wollte schon immer mitgestalten – etwas ändern, bewirken und vor allem verbessern. Mit dieser idealistischen Einstellung bin ich vor 17 Jahren ins Bewerbungsgespräch bei hectas gegangen. Die Marketingabteilung stand damals noch in den Startlöchern. Ich konnte also an der Entwicklung und dem Ausbau der Abteilung maßgebend teilnehmen. Diesen Wunsch habe ich heute immer noch und je höher ich aufgestiegen bin im Unternehmen, um so mehr ist dies auch im größeren Rahmen möglich. Für mich war „Führungskraft werden“ daher nicht ein Ziel, sondern ich sehe meine jetzige Position eher als ein Instrument, dass es mir ermöglicht, meine Ziele zu erreichen.

Wie verlief Ihre Karriere bei hectas?

Nach meiner Traineezeit wurde ich als Marketing Managerin für hectas Deutschland übernommen. Ich verantwortete bspw. die Bereiche der Marketing-Konzeption, Werbemaßnahmen und die Vertriebsunterstützung durch neue Kommunikationsstrategien. Der Einfluss der Marketingabteilung auf die Arbeisweise des Vertriebsinnendienstes wurde größer, sodass mir nach zwei Jahren die Verantwortungsbereiche des Vertriebsmarketings und -controllings übertragen wurden. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung wurde eine Umstrukturierung erarbeitet. Es wurde der Vertriebsinnendienst geschaffen, um näher am Vertrieb zu sein und die statischen Vorgaben vom Marketing Europa in tragfähige operative Marketing- und Vertriebskonzepte in Deutschland umzusetzen. Seit 2013 bin ich Leiterin des Vertriebsinnendienstes und koordiniere die Bereiche Vertriebsmarketing, Vertriebsunterstützung, Projektakquise sowie die Angebotskonzeption.

Gab es besondere Herausforderungen auf diesem Weg?

Jeder Werdegang, egal in welchem Unternehmen oder Position hat natürlich seine Herausforderungen. Da war auch meiner keine Ausnahme. Ich habe in relativ jungem Alter eine leitende Position eingenommen. Da muss man ältere Kollegen erstmal von sich überzeugen. Hinzukam, dass hectas damals noch relativ wenige weibliche Führungskräfte hatte. Ich hatte das Gefühl, dass es älteren Mitarbeitern schwerer gefallen ist, den Input einer jungen, weiblichen Führungskraft zu akzeptieren. Diese Vorurteile haben sich aber gelegt, je besser man sich gegenseitig kennengelernt hat.

Was glauben sie, macht eine gute Führungskraft aus?

Ich denke, dass Empathie überaus wichtig ist, um die eigenen Mitarbeiter verstehen und einschätzen zu können. Mir ist es wichtig, die Aufgaben so zu verteilen, dass die Stärken aller gefördert werden. Ich tausche mich daher regelmäßig mit meinen Teammitgliedern aus und pflege eine offene Kommunikation. Zu wissen, wer über- oder unterfordert ist, wer gefördert oder geschult werden kann, steigert nicht nur die Motivation, sondern auch die Produktivität. Ich sehe es als meine Verantwortung, Potenziale meiner Mitarbeiter zu erkennen und diese zu fördern.

Ich habe auch gelernt, dass es wichtig ist, Grenzen aufzuzeigen und diese zu wahren. Sowohl persönliche Grenzen innerhalb des Teams als auch Grenzen der Abteilung im Zusammenspiel mit anderen Abteilungen. Hierzu gehört z.B. eine klare Aufgabenverteilung oder die Definition von Zuständigkeitsbereichen.

Inwiefern hat die Pandemie Ihren Führungsstil beeinflusst?

Eine offene Kommunikation mit meinem Team war mir immer schon sehr wichtig, aber gerade in der Pandemie ist mir die Bedeutung nochmal besonders klar geworden. Dadurch, dass nun mehr aus dem Mobile-Office gearbeitet wird, Masken getragen werden und auch generell der physische Kontakt verringert wurde, nutze ich verstärkt digitale Angebote und stelle regelmäßige Termine ein, die ich zur Vernetzung untereinander nutze. So fange ich auf, was durch die Einschränkungen wegfällt. Aber ich freue ich mich schon wieder auf den Tag, an dem wir uns für unsere Meeting wieder alle zusammen persönlich treffen oder auch einfach wieder gemeinsam Mittagessen können.

Vielen Dank Anja Lorenz für das Interview. Wir wünschen allen einen schönen Weltfrauentag!

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