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Fakten zur Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Heute geht es weiter in unserer Ausbildungsreihe mit den Daten und Fakten rund um die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Unsere Auszubildende Nastassja Schmieder berichtet außerdem hier von ihren Erfahrungen zur Ausbildung bei hectas.

In Serien und Filmen sieht man häufig den „Bodyguard“, der in schwarzen Klamotten vor Clubs oder Veranstaltungen mit Knopf im Ohr den Einlass regelt und keinen Humor versteht. Mit der Realität der Fachkräfte für Schutz und Sicherheit, wie die korrekte Berufsbezeichnung lautet, hat dieses Klischee jedoch wenig zu tun. Denn die Einsatzgebiete und die Tätigkeiten sind weitaus vielfältiger. Und die Sicherheitsbranche bietet viele Karrierechancen für wachsame Azubis.

Hier sind die Fakten zur Ausbildung:

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre (Verkürzung ist möglich)

Ausbildungsmöglichkeiten: Ausbildung in dazu berechtigten Betrieben sowie regelmäßiger Unterricht in der Berufsschule

Vergütung (brutto – je nach Bundesland)

1. Ausbildungsjahr: € 615 bis € 900
2. Ausbildungsjahr: € 660 bis € 950
3. Ausbildungsjahr: € 760 bis € 1.000

Voraussetzungen

  • mindestens ein Hauptschulabschluss
  • Interesse an Technik, Recht, Mathe, Deutsch und Sport
  • Stressresistent und schnelles Reaktionsvermögen
  • Körperlich fit und Spaß am körperlichen Arbeiten
  • Aufmerksamkeit, Zuverlässigkeit und Spaß am Umgang mit Menschen
  • Bereitschaft zu Arbeiten an Wochenenden oder nachts

Inhalte der Ausbildung sind z.B.:

  • Rechtsgrundlagen für den Sicherheitsdienst
  • Kommunikation zu Sicherheitsbestimmungen, Dienstleistungen und Einsatzmeldungen
  • Verhalten bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen
  • Anwendung und Funktion sicherheitstechnischer Einrichtungen z.B. Alarmanlage, Überwachungskameras
  • Beurteilung von Gefährdungspotenzialen & Umgang sowie Maßnahmen in Gefahrensituation
  • Leisten Erster Hilfe
  • Kommunikation und Gesprächsführung in Gefahrensituationen
  • Planung, Organisation & Dokumentation von Einsätzen und Dienstleistungen

Karriere nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung starten viele Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ihre Karriere in Betrieben des Objekt-, Werte- und Personenschutzes sowie in Wach- und Sicherheitsabteilungen von Verkehrsunternehmen und Unternehmen der Facility Services. Wer einen Meister für Schutz und Sicherheit ablegt, dem stehen auch Führungspositionen innerhalb eines Unternehmens offen oder er kann sich mit seinem eigenen Wach- und Sicherheitsunternehmen selbstständig machen. Und nicht zuletzt ist auch das Studium mit einer Hochschulgangsberechtigung möglich. Hier kann man Beispiel den Bachelor in Sicherheitsmanagement erwerben.

Sie wollen noch mehr wissen? Viele weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.

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