Unsere Stories

Entdecken Sie unsere Stories

Fakten zur Ausbildung zum/r Kaufmann/frau für Büromanagement

Heute geht es weiter in unserer Ausbildungsreihe mit den Daten und Fakten rund um die Ausbildung zur/m Kauffrau/mann für Büromanagement. Unser Mitarbeiter Ervic Kalac, der letztes Jahr seine Ausbildung beendet hat, berichtet außerdem hier von seinen Erfahrungen zur Ausbildung bei hectas.

Kauffrauen oder -männer für Büromanagement arbeiten in allen Branchen und Betrieben – denn die Aufgaben in diesem Beruf sind sehr vielfältig und die Schwerpunkte unterscheiden sich je nach den unternehmerischen Gegebenheiten. Die Vorteile bei dieser Ausbildung sind, dass einem viele Karrierewege nach der abgeschlossenen Ausbildung offenstehen und man auch später im Berufsleben häufig leicht die Branche wechseln kann. Wer zudem gerne in einem Büro am Computer arbeiten möchte und sich geregelte Arbeitszeiten wünscht, wird mit einer Ausbildung im Büromanagement richtig liegen.

Hier sind die Fakten zur Ausbildung:

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Ausbildungsmöglichkeiten: Ausbildung in dazu berechtigten Betrieben und im öffentlichen Dienst sowie regelmäßiger Unterricht in der Berufsschule

Vergütung:

Die Vergütung kann je nach Branche/Unternehmen und Bundesland variieren, es lohnt sich daher nach der genauen Vergütung zu fragen. So reichen die durchschnittlichen Spannen von:

1. Ausbildungsjahr: ca. 600 – 800 €
2. Ausbildungsjahr ca. 800 – 900 €
3. Ausbildungsjahr ca. 800 – 1000 €

Unterschiedliche Branchenbeispiele zur Vergütung aufgeteilt nach Bundesland findet man auf der Seite der Berufsinformationsseite der Bundesagentur für Arbeit

Voraussetzungen

  • Rechtlich sind keine bestimmten Anforderungen vorgeschrieben, aber vielfach wünschen sich Unternehmen mindestens einen Realschulabschluss
  • Interesse am Planen und Organisieren
  • Interesse an Mathe bzw. dem Umgang mit Zahlen und Daten
  • Lust an Schreibtischarbeiten mit Computer und mit Programmen wie Word, Excel, Powerpoint
  • Gutes sprachliches Gefühl
  • Aufmerksamkeit, Zuverlässigkeit und Spaß am Umgang mit Menschen

Inhalte der Ausbildung sind z.B.:

  • Gestaltung der Büroprozesse, darunter fällt auch E-Mails beantworten, Anrufe tätigen, Arbeitsprogramme wie Textverarbeitungsprogramme erlernen, Posteingang und -ausgang etc.
  • Auftragsbearbeitung
  • Kundengewinnung und -umgang
  • Buchführung & Finanzierung
  • Projektmanagement

Nach dem ersten Lehrjahr wählen Azubis zwei von 10 möglichen Wahlqualifikationen. Zur Auswahl stehen z.B.

  • Auftragssteuerung & Auftragskoordination
  • Steuerung und Kontrolle kaufmännischer Abläufe & Prozesse z.B. Finanzbuchhaltung, Kostenkalkulation
  • Kaufmännische Abläufe in kleineren und mittleren Unternehmen
  • Einkauf & Logistik
  • Marketing & Vertrieb
  • Personalwirtschaft
  • Assistenz & Sekretariat
  • Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement
  • Verwaltung und Recht (Möglichkeit bei einer Ausbildung im öffentlichen Dienst)
  • Öffentliche Finanzwirtschaft (Möglichkeit bei einer Ausbildung im öffentlichen Dienst)

Zusatzqualifikationen

Auszubildende können bei Interesse während der Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben. Das kann zum Beispiel eine nicht gewählte Wahlqualifikation kann.

Eine andere Möglichkeit ist, die Qualifikation „Europaassistent/in“ zu erwerben. Ziel ist es, interkulturelle Kompetenz aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich zu bilden (z.B. im europäischen Wirtschaftsrecht). Für die Zusatzqualifikation benötigt man einen mittleren Bildungsabschluss, besucht einen besonderen Berufsschulunterricht und absolviert ein Praktikum im Ausland.

Wer sich eher für Vertragsangelegenheiten interessiert, für den ist die Zusatzqualifikation „Forderungsmanagement“ interessant. Auszubildenden lernen hierbei die Arten der Vertragsgestaltung, die Forderungsüberwachung, das Insolvenzverfahren und die Rechnungserstellung einschließlich Dokumentation kennen. Das Erlernte wird anschließend geprüft. 

Karriere nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung starten viele Fachkräfte für Büromanagement entweder in ihrem Ausbildungsbetrieb durch oder wechseln das Unternehmen bzw. die Branche, um zum Beispiel eine Stelle zu finden, die ihrer Wahlqualifikation und persönlichen Interessen entsprechen. Wer eine Hochschulqualifikation hat, kann auch ein Studium im wirtschaftlichen Bereich z.B. BWL anschließen. Weitere Möglichkeiten sind die Weiterbildung zum Fach- oder Betriebswirt oder auch fachspezifische Weiterbildung wie die zum Bilanzbuchhalter sind möglich. Viele weitere Informationen zur Ausbildung finden sich auf der Berufsinformationsseite der Bundesagentur für Arbeit.

Diese Story kommentieren

171

Rückrufservice

Wir rufen Sie gerne zurück.