Unsere Stories

Entdecken Sie unsere Stories

Integration der zukünftigen Dienstleister in Bauplanung – Oder: Wenn schon heute an morgen gedacht wird

„Patientenbäder: große Fliesen für wenig Fugen, schrieb ich auf die Liste meiner Empfehlungen. Darunter folgten die Bodenbeläge für die Zimmer, Flure, Behandlungs- und Wirtschaftsbereiche des geplanten Klinikneubaus. Dann markierte ich im Fassadenplan die Verankerungen der Karabinerhaken für unsere Hebesysteme. Die Unterhaltsreinigung würde rundum schnell, hygienisch und kosteneffizient klappen. Der Architekt setzte alles um, was ich als Berater eingebracht hatte. Dass ich vom ersten Entwurf an eingebunden war, hatte der Kunde gewünscht,“ so berichtet Ahmet Yazici, Technischer Betriebsleiter bei hectas in Reutlingen.

In Fachkreisen spricht man hierbei von baubegleitendem Facility Management. Kernidee dabei ist es, die Anforderungen an den zukünftigen Betrieb des Gebäudes schon während der Planungs- und Errichtungsphase zu berücksichtigen. So können Planungsfehler vermieden und Kosten in der künftigen Unterhaltung der Immobilie reduziert werden. „Auf lange Sicht ist es auf jeden Fall wirtschaftlich, in baubegleitendes Facility Management zu investieren,“ sagt Yazici. Die Planung des Grundrisses, der Zugang zur Gebäudetechnik und die Verwendung von pflegeleichten Materialien führen in der Bauphase zwar zu Mehrkosten. Diese werden sich aber bereits nach kurzer Nutzungsdauer des Gebäudes amortisiert haben.

„Ich würde mir wünschen, dass die Expertise von uns Gebäudereiniger*innen viel öfter von Anfang an mit in Planung einfließen darf. Das erleichtert uns später nicht nur die Arbeit, sondern zahlt sich letztlich auch durch geringere Unterhaltskosten für den Auftraggeber aus.“

Diese Story kommentieren

0

Rückrufservice

Wir rufen Sie gerne zurück.