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Gaunerzinken – So erkennen Sie die kriminellen Zeichen

Oft werden sie als sinnlose Schmierereien oder misslungene Graffiti-Kunstwerke abgestempelt. Dabei kann es sich aber auch um sogenannte „Gaunerzinken“ handeln. Mit einer Art Geheimsprache vermerken kriminelle Banden an Eingängen, Hauswänden, Briefkästen und Eingangstüren, was es an diesem Ort zu holen gibt.

Hinweise vom Sicherheitsexperten: Das sollten Sie beachten

Anhand von Übersetzungen erkennt man, ob es sich bei den Zeichen an der eigenen Hauswand tatsächlich um Gaunerzinken handelt. Wir möchten Ihnen einen Auszug der wohl gängigsten Codes geben.

Gaunerzinken Übersetzung
Hinweis: Keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Sollten Sie derartige Zeichen an Ihrer Hauswand entdecken, empfiehlt unser Sicherheitsexperte Daniel Blumberg folgendes:

  1. Informieren Sie die Polizei. Die Polizei kann einschätzen, ob es sich bei den Schmierereien tatsächlich um Gaunerzinken handelt und ob weiterführende Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden sollen.
  2. Tauschen Sie sich mit Ihren Nachbarn aus. Gerade wenn die Zeichen noch recht neu sind, können Ihre Nachbarn in Ihrer Abwesenheit noch ein bisschen mehr auf Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung aufpassen und Auffälligkeiten melden.
  3. Entfernen Sie die Gaunerzinken erst nachdem Sie diese abfotografiert und durch die Polizei begutachtet haben lassen.
  4. Prüfen Sie die Sicherheit Ihres Gebäudes. Insbesondere in Erdgeschossen, Kellern sowie Terrassen sollten Türen und Fenster einbruchssicher sein.

Hinweise vom Reinigungsexperten: So entfernen Sie die Schmierereien

Bei der Reinigung von Oberflächen sind zwei Fragen elementar wichtig:

  • Welches Material bzw. welche Beschaffenheit hat der Untergrund?
  • Wie wurde die Verschmutzung aufgetragen?

Die Herangehensweise zur Entfernung muss daher individuell bewertet werden. Dennoch hat unser Reinigungsexperte Marc Schroeder ein paar allgemeine Tipps.

  • Auf Metalloberflächen lassen sich Schmierereien am einfachsten mit Lösemitteln entfernen. Aufpassen sollte man aber bei Pulverbeschichtungen, da sich diese bei zu aggressiven Reinigungsmitteln lösen könnten.
  • Auf verputzten Oberflächen eignet sich oft gelförmiger Graffitientferner. Durch seine Beschaffenheit kann dieser länger einwirken und die Farbe vom Untergrund lösen. Je nach Oberflächenbeschaffenheit des Putzes könnte auch ein Strahlverfahren eingesetzt werden. Hierbei löst mit Hochdruck angesetztes Kunststoffgranulat die Farbe von der Oberfläche. Eine weitere Möglichkeit stellen sogenannte Graffiti-Wipes dar. Hierbei handelt es sich um in Lösungsmittel vorgetränkte Tücher, mit denen die Verschmutzung gelöst und weggewischt werden kann.
  • Da Klinker einen sehr offenporigen Untergrund darstellen, eignen sich hier die bereits oben genannten Gele am besten. Alternativ kann auch mit Heißwasser-Hochdruck gearbeitet werden. Diese Form der Reinigung muss im Vorhinein aber immer beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden.

Kreide lässt sich übrigens meistens mit haushaltsüblichem Essigreiniger oder Zitronensäure entfernen.

In allen Fällen ist es wichtig, vor der Reinigung die Verträglichkeit zwischen Material und Reinigungsmittel an einer unauffälligen Stelle zu testen. So lassen sich böse Überraschungen vermeiden.

Wie interpretieren Sie das o.g. Beispiel? Erkennen Sie, welche Botschaft die Gauner hinterlassen haben?

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