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Das feine Zusammenspiel der Akteure – Reinigung in Lebensmittelbetrieben

Einer der sensibelsten Bereiche in der Industriereinigung ist die Lebensmittelproduktion. Es gibt umfangreiche Regelwerke und unterschiedlichste Vorgaben bei den Produkten und Rohstoffen. Der Druck ist für lebensmittelverarbeitende Betriebe hoch, einwandfreie Endprodukte an den Verbraucher zu liefern. Deswegen ist die Reinigung der Produktionsanlagen eine Aufgabe, die höchste Konzentration und Flexibilität als auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und Reinigungsunternehmen erfordert.

„In Lebensmittelbetrieben wird täglich produziert, so dass die Maschinenreinigung meist nachts erfolgt. Eine ganze Reihe von europäischen Vorschriften bilden die Grundlage für die Produktion und die damit eng verbundene Reinigung. Zum Beispiel dürfen bestimmte Grenzwerte zu pathogenen Mikroorganismen nicht überschritten werden“, erklärt Thomas Meyer, Leiter Technical Support bei hectas. „Wir sprechen uns eng mit unseren Kunden ab, da wir genau wissen müssen, welche Produkte aktuell auf welcher Anlage produziert werden. Jedes Produkt hinterlässt spezifische Rückstände, die geeignete Verfahren und Reinigungsmittel erfordern. Zum Beispiel erfordern Maschinen, über die am nächsten Tag glutenfreie Produkte laufen sollen, eine mehrfache Reinigung, um zu gewährleisten, dass jegliche Glutenrückstände entfernt wurden.“

Die Einsätze erfolgen dabei jeweils nach streng mit dem Kunden festgelegten Abläufen. Zum Beispiel startet das hectas Team mit einer Grobreinigung mit Niedrigdruckgeräten, um leicht lösbare Nahrungsmittelreste zu entfernen. Anschließend wird ein Reinigungsschaum aufgetragen. Dieser wirkt mehrere Minuten ein, bevor er abgespült wird. Danach folgt die Desinfektionsphase mit einem Desinfektionsmittel. Dieses muss ebenfalls bis zu einer halben Stunde einwirken und wird anschließend gründlich abgespült.

Je stärker das Leuchten, desto höher der Verschmutzungsgrad

Einer der wichtigsten Vorgänge in allen lebensmittelverarbeitenden Betrieben ist die abschließende Prüfung auf Restverunreinigungen. So werden zum Beispiel Proben für das Labor genommen und man misst den Reinigungsstatus per Messgerät, wenn die Maschine getrocknet ist. Mit sogenannten ATP-Geräten wird ein für das Auge nicht sichtbares Leuchten gemessen, das durch eine Reaktion mit ATP-Molekülen entsteht. Diese sind in den Zellen aller Lebewesen, auch in Hefe und Bakterien vorhanden. Je höher der Verschmutzungsgrad, desto stärker das Leuchten. So erhält man schnell ein genaues, reproduzierbares und dokumentierbares Messergebnis über den Reinigungsstatus.

Eingebranntes mit Trockeneis wegsprengen

Neben Reinigungschemie setzen die hectas Reinigungsprofis je nach Maschine und Produkt auch auf andere Methoden, wie die Trockeneisreinigung. Sie eignet sich für empfindliche Elektronikkomponenten. Verunreinigungen wie getrocknete und eingebrannte Fette werden mit Trockeneis einfach weggesprengt. Dieses Verfahren ist besonders für die Lebensmittelindustrie geeignet, da es geschmacks- und geruchsneutral ist. Da sie ohne Wasser funktioniert, ist Trockeneisreinigung zudem besonders maschinen- und motorenfreundlich – und sorgt für eine längere Lebensdauer der Anlagen.

„Neben dem fachlichen Know-how, ist die feine Abstimmung der Akteure miteinander das Wichtigste bei der Reinigungsarbeit in der Lebensmittelindustrie. Man muss sich gegenseitig vertrauen und sicher sein, dass der andere seine Arbeit gut macht. Solche Beziehungen sind nicht von heute auf morgen aufzubauen und müssen beständig gepflegt werden“, so Thomas Meyer.

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